Wer jetzt allerdings an eine unfertige Baustelle voller Platzhaltermodelle und halbfertiger Mechaniken denkt, liegt daneben. Die Entwickler haben im aktuellen Entwickler-Video erklärt, was eine Alpha für sie bedeutet, welche Inhalte euch in Operation Avalon erwarten und warum euer Feedback wichtiger ist als jeder Highscore.
Was bedeutet "Alpha" bei EVE Vanguard?
Der Begriff Alpha sorgt häufig für Missverständnisse. Viele verbinden damit unfertige Grafiken, fehlende Inhalte oder technische Experimente. Laut den Entwicklern ist das bei EVE Vanguard jedoch nicht der Fall.
Die Alpha-Version soll bereits das Spiel zeigen, das später veröffentlicht wird. Das bedeutet: Die Grafik, das Gunplay und die allgemeine Atmosphäre entsprechen bereits der geplanten Release-Version. Statt unfertiger Platzhaltermodelle bekommt ihr einen echten Eindruck davon, wie sich EVE Vanguard spielen wird.
Der Unterschied zum fertigen Spiel liegt vor allem im Umfang. Zum Start der Alpha gibt es bewusst weniger Inhalte, damit diese gemeinsam mit der Community getestet und weiterentwickelt werden können.
Operation Avalon startet mit einer Karte – aber jeder Menge Möglichkeiten
Im Mittelpunkt des Alpha-Tests steht die neue Operation Avalon. Gespielt wird auf einer einzigen Karte mit dem Namen Lost Convoy.
Eine Karte klingt zunächst überschaubar, tatsächlich steckt aber deutlich mehr dahinter. Die Entwickler haben verschiedene Points of Interest mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden verteilt. Einige davon lassen sich direkt zu Beginn erkunden, andere erfordern zunächst bessere Ausrüstung und Fortschritt im Spiel.
Statt einfach alles nacheinander abzuarbeiten, entwickelt sich der Spielverlauf Schritt für Schritt. Wer stärkere Gegner besiegen möchte, muss zunächst seine Ausrüstung verbessern und neue Technologien freischalten.
Looten, Crafting und immer stärker werden
Der eigentliche Gameplay-Loop folgt einem klaren Prinzip, das Fans von Extraction-Shootern bereits kennen dürften.
Ihr landet auf dem Planeten, durchsucht verschiedene Einrichtungen nach wertvoller Beute und versucht anschließend wieder sicher zu extrahieren. Doch damit endet der Fortschritt nicht.
Die erbeuteten Gegenstände erfüllen mehrere Zwecke. Sie können verkauft werden, dienen als Materialien für neue Ausrüstung oder werden direkt in zukünftigen Einsätzen eingesetzt. Über Händler schaltet ihr außerdem neue Blaupausen frei, mit denen sich Waffen, Munition, Programme und weiteres Equipment herstellen lassen.
Mit jeder erfolgreichen Mission wächst eure Ausrüstung und damit auch die Möglichkeit, schwierigere Gebiete der Karte zu erkunden. Das sorgt für eine kontinuierliche Progression, ohne dass jede Runde gleich abläuft.
Versteckte Geheimnisse warten auf erfahrene Spieler
Neben den bekannten Einsatzorten haben die Entwickler bereits angedeutet, dass sich besonders wertvolle Belohnungen hinter den härtesten Kämpfen verstecken.
So befindet sich auf der Karte unter anderem ein riesiger Upwell-Komplex, in dem angeblich ein Prototyp der Nemesis Engine entwickelt wird. Ob sich dort tatsächlich seltene Beute oder wichtige Hinweise auf die Geschichte von EVE Vanguard befinden, müssen die Spieler selbst herausfinden.
Fest steht: Wer die schwierigsten Herausforderungen meistert, könnte mit einzigartigem Loot belohnt werden.
Diese Orte könnt ihr während des Alpha-Tests erkunden
Die Karte Lost Convoy bietet bereits zum Alpha-Start mehrere unterschiedliche Einsatzorte.
Dazu gehören unter anderem:
- Upwell-Ausgrabungsstätten
- Raffinerien
- Ein militärischer Stützpunkt der Mordu's Legion
- Ein gewaltiger Upwell-Kommandoblock
Jeder dieser Bereiche stellt andere Anforderungen an die Spieler und verspricht unterschiedliche Belohnungen. Dadurch entsteht ein abwechslungsreicher Spielfluss, obwohl zunächst nur eine Karte zur Verfügung steht.
Die Entwickler wollen vor allem ehrliches Feedback
Der wichtigste Punkt des gesamten Alpha-Tests ist allerdings nicht der Loot oder die Ausrüstung, sondern die Meinung der Community.
Fenris Creations möchte wissen, wie sich EVE Vanguard tatsächlich anfühlt.
Treffen die Waffen das richtige Spielgefühl? Ist das Gunplay präzise genug? Entsteht ausreichend Spannung? Ist die Balance zwischen PvE und PvP gelungen? Oder sind bestimmte Bereiche zu einfach beziehungsweise unnötig schwer?
Genau diese Fragen sollen die Spieler beantworten.
Dabei verlassen sich die Entwickler nicht ausschließlich auf Statistiken. Natürlich werden Daten über Spielverhalten gesammelt, doch Zahlen allein erzählen nicht die ganze Geschichte.
Wie sich eine Situation anfühlt, ob ein Kampf Spaß macht oder frustriert oder ob ein System motiviert. All das können nur die Spieler selbst beurteilen.
Discord, Reddit und Umfragen spielen eine wichtige Rolle
Nach dem Alpha-Test erhalten Teilnehmer Umfragen, über die sie ihr Feedback direkt an die Entwickler senden können.
Zusätzlich bittet Fenris Creations ausdrücklich darum, Diskussionen auf den offiziellen Plattformen zu führen. Beiträge auf Discord, Reddit oder im Steam-Forum werden laut den Entwicklern aktiv gelesen und fließen in die weitere Entwicklung ein.
Das Ziel ist klar: Gemeinsam mit der Community soll EVE Vanguard Schritt für Schritt verbessert werden, bevor der nächste große Test ansteht.
Der nächste große Schritt folgt im November
Bereits jetzt bestätigen die Entwickler, dass der kommende Alpha-Test nicht das Ende der Reise sein wird. Die Erkenntnisse aus Operation Avalon sollen direkt in den nächsten großen Test einfließen, der für November geplant ist.
Je mehr konstruktives Feedback die Community liefert, desto gezielter kann das Team an Balance, Gameplay und neuen Inhalten arbeiten.
Wer also schon immer einmal offiziell mitentscheiden wollte, wie sich ein neues Spiel entwickelt, bekommt hier die Gelegenheit dazu. Denn bei diesem Alpha-Test geht es nicht nur darum, seltenen Loot zu finden, sondern auch darum, gemeinsam mit Fenris Creations die Zukunft von EVE Vanguard mitzugestalten.
-Eshtir

Mein Referral Link für EVE Vanguard

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